Wir über uns

Bildungsregion OWLWir sind ein Netzwerk mit 30 öffentlichen Berufskollegs in sieben Schulträgerbezirken. Als Modellregion des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung der beruflichen Bildung wollen wir für unsere Lernenden zukunftsfähige berufliche Bildungsprozesse innovativ gestalten.

Alle an der beruflichen Bildung Beteiligten und Interessierten, das sind in erster Linie die Schulleitungen der Berufskollegs, die Schulträger im Regierungsbezirk und die Bezirksregierung, haben sich im Jahre 2009 entschlossen, gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung der beruflichen Bildung zu übernehmen.

Die inhaltliche Ausgestaltung des Projekts „Innovationszentrum Berufliche Bildung OWL“ orientiert sich insbesondere an vier Ankerpunkten:

  1. Koalitionsvertrag des Landes NRW
  2. Bildungsgangskonferenz „Zusammen Schule machen für NRW“
  3. Ausbildungskonsens – Neues Übergangsmanagement
  4. Referenzrahmen „Schulqualität NRW“

Im Diskurs mit den für die berufliche Bildung Verantwortung Tragenden wird das Konzept IBB ständig weiterentwickelt.

 

Alle öffentlichen Berufskollegs, Schulträger sowie die Schulaufsicht sind Mitglieder des IBB (Kammern, Agenturen für Arbeit, Hochschulen und andere externe Partner werden je nach inhaltlichem Bedarf eingebunden).

  1. Das IBB ist ein Netzwerk, für dessen Gelingen alle Mitglieder gemeinsame Verantwortung tragen.
  2. Die Vernetzung der Mitglieder verfolgt das Ziel, gemeinsame Lösungen nach verabredeten Qualitätskriterien zu erarbeiten.
  3. Die Leistungsfähigkeit der Mitglieder wird nach innen und außen dargestellt.
  4. Die Ressourcen der Mitglieder werden durch synergetische Effekte optimiert.
  5. Die einzelnen Entwicklungsinteressen und die spezifischen Rahmenbedingungen der Mitglieder in der Region werden beachtet.
  6. Die Kultur der Transparenz und des Vertrauens wird gestärkt.
  7. Das IBB engagiert sich für einen Interessenausgleich mit allen Anspruchsgruppen.

Über einen Modellprojekt-Zeitraum von fünf Jahren bearbeiten wir seit dem Schuljahr 2013/2014 die folgenden Handlungsfelder:

Handlungsfeld 1:
Gemeinsame Kommunikation und transparente Entscheidungsprozesse im Bereich der regionalen Schulentwicklung

Handlungsfeld 3:
Gemeinsame Personal- und Führungskräfteent-wicklung

Handlungsfeld 5:
Förderung des Ideen- und Innovationstransfers zwischen Hochschulen,   Berufskollegs, Zubringerschulen, Berufskollegs untereinander

Handlungsfeld 2:
Gemeinsame Unterrichtsentwicklung

Handlungsfeld 4:
Gemeinsame Ressourcennutzung und -schonung

Handlungsfeld 6:
Gestaltung und Umsetzung des neuen Übergangssystems in der Region

Die jeweiligen Handlungsfelder werden schulstandort- und schulträgerübergreifend in Form von Projekten mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten bearbeitet. Je nach Bedarf erfolgt eine Einbindung von externen Partnern.

Die wesentlichen Gelingensbedingungen für diesen regionalen Schulentwicklungsprozess sind die Fähigkeit und Bereitschaft Vertrauen zu schaffen, konsensuell und transparent zu handeln, Interessenkonflikte zu überwinden und gemeinsam Qualität zu entwickeln. Die Kooperation der Beteiligten innerhalb des Netzwerks basiert auf einem permanenten diskursiven Prozess.

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